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Die Samtgemeinde

Unsere Samtgemeinde Nord-Elm

Auf historischem Terrain

Das Samtgemeindegebiet befindet sich auf historischem Terrain.
So wurde Frellstedt erstmals 827 in der Chronik von Räbke als Gross und Klein Frellstedt erwähnt. Die Gemeinde Süpplingen fand erstmals 888 als Sophingi in einer Urkunde des Königs Arnulf Erwähnung.
Gefundene Artefakte aus Feuerstein, Steinwerkzeuge, sowie Feuersteinbeile lassen auf eine menschliche Anwesenheit von Jägern und Sammlern in der Alt- und der Mittelsteinzeit schließen. Urkundlich wird Räbke erstmals am 2. Dezember 1153 als Ridepe erwähnt.
Süpplingenburg ist als Geburtsort Lothar III. bekannt geworden, welcher von 1125 bis 1137 König und von 1133 bis 1137 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches war. Aus dieser Zeit ist noch die romanische Kirche St. Johannes vorhanden.
Warberg wurde 1202 erstmals erwähnt. Die Edelherren zu Warberg hatten zeitweilig eine hohe Stellung im Reich. Sie unterstanden nicht dem Landesfürsten, sondern waren reichsunmittelbar.
Wolsdorf älteste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1182.

Die einzelnen Gemeinden waren über die Jahrhunderte hinweg schlichte Bauerndörfer, deren Einwohnerinnen und Einwohner ihren Lebensunterhalt durch Ackerbau und Viehhaltung bestritten.
Erste Zeichen der Industrialisierung wurden in Räbke und Frellstedt im 16. Jahrhundert sichtbar. Dort entstanden Papiermühlen, die in der Zeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert im Braunschweiger Land recht große Bedeutung auf dem Papiermark gewannen. Im 19. Jahrhundert hielt die Industrialisierung in allen Dörfern insbesondere durch den Bau der Kohlebergwerke „Nordschacht”, „Prinz Wilhelm” und „Südschacht” in den Gemarkungen Süpplingen und Wolsdorf Einzug. Aus diesen Gruben wurden große Kohlemengen gefördert. Der Bedarf an Arbeitskräften wurde zum Teil durch Zuzug aus dem Osten gedeckt.
Von 1875 bis 1900 verdoppelte sich die Einwohnerzahl in Süpplingen und Wolsdorf. Zwischen Frellstedt und Süpplingen entstand 1883 die norddeutsche Zuckerraffinerie, die durch eine Seilbahn mit der Grube Nordschacht verbunden wurde.Dieser Betrieb entwickelte sich zum wichtigsten Arbeitgeber für die Erwerbstätigen aus den Mitgliedsgemeinden.
Im Jahr 1958 wurde die AMINO GmbH gegründet. Die Produktion verlagerte sich von der Zuckererstellung auf die chemische Verwertung der Entzuckerungssäfte.
Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl von Handwerks- und Handelsbetrieben. Kleine und mittlere Gewerbebetriebe wie z. B. die Branchen Baumaterialien, Kfz-Handel sowie Back- und Fleischwaren prägen die wirtschaftliche Struktur.
Bahn- und Busverbindungen bestehen in den Richtungen Helmstedt – Magdeburg und Königslutter – Braunschweig.

Alle Mitgliedsgemeinden auf einen Blick

Aktuelle Berichte

Abfuhrkalender 2023

Der neue Abfuhrkalender für 2023 ist nun in unserem Serviceportal unter der Dienstleistung "Abfallentsorgung" zu finden.

Weihnachtsbaumverkauf Frelle e.V.

Samstag, 10.12.2022

9.00 bis 13.00 Uhr

DGH Frellstedt

 

 

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