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Räbke

Herzlich Willkommen im 7-Mühlen-Dorf

Liebe Besucherin und lieber Besucher,

Sie interessieren sich für unsere Gemeinde Räbke. Das freut mich sehr und so heiße ich Sie als Bürgermeister herzlich willkommen.

Räbke ist mit seinen etwa 780 Einwohnern eine der sechs Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Nord-Elm.

Vor den Toren Räbkes, dicht am Rande des Elmes, entspringt die Schunter, die weite Teile der Region durchzieht, bis sie bei Braunschweig – Wenden in die Oker mündet.

Wunderschöne Wander- und Fahrradwege führen an ihr entlang vom Dorf aus bis in den Elm.

Machen Sie sich durch einen Besuch unseres Dorfes selbst einmal ein Bild.

Wir freuen uns auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen aus dem schönen Räbke
Ihr

Rainer Angerstein

Gemeindeverwaltung

Gemeinde Räbke

Schulstraße 83 a

38375 Räbke

Bürgermeister
Rainer Angerstein
Tel. 05355 1665

Die Gemeinde stellt sich vor

Sehenswürdigkeiten

Räbke liegt im Naturpark Elm – Lappwald und zeichnet sich durch ein paar Besonderheiten aus.

Zunächst einmal ist auf unsere beiden Wahrzeichen hinzuweisen, die allein schon einen Besuch in Räbke lohnenswert machen. Es ist der Räbker Thie, der sich als einer der letzten geschlossen erhalten gebliebenen Thingplätze Norddeutschlands, wie ein Eingangsportal vor Räbkes Toren auf einer Anhöhe befindet. Die 31 Kastanien und 2 Eichen, die den Platz umsäumen berichten, genauso wie die 7 Linden in der Mitte des Platzes, von der Bedeutung dieses Platzes als alte germanische Gerichtsstätte.

Ihm gegenüber, ebenfalls auf einer Anhöhe, erhebt sich die Kirche St. Stephani als weiteres Wahrzeichen des Dorfes. Sie hebt sich bereits durch ihre Bauweise deutlich von anderen Kirchen unserer Region ab. Die Räbker Kirche hat für unsere Gegend eine hohe Bedeutung, war sie doch einst ein Archediakonat, von dem aus der Bischof aus Halberstadt die Christianisierung voranbrachte. Daher findet hier bereits im 8. Jh. eine Taufkapelle Erwähnung. Die heute Kirche ist eine Pilgerkirche auf dem Braunschweiger Jakobsweg.

Zu den weiteren Besonderheiten des Dorfes gehören die vielen unter Denkmalschutz stehenden Altbauten. Da Räbke ein Bauerndorf war und auch bis heute bäuerlich geprägt geblieben ist, sind viele gut erhaltene 4 – Vierseithöfe, zu bestaunen. Insbesondere auf dem zentralen Platz an der Breiten Straße sind viele von ihnen um die ehemalige Bäckerei, am Mühlgraben unter Lindenalleen angesiedelt.

Die Schunter fließt in zwei Armen durch unser Dorf, dem Hauptbachlauf und einem im Mittelalter von den Mönchen angelegten Mühlengraben.

Räbke verfügte einstmals über 7 Mühlen, in denen Mehl, Öl und Papier erzeugt worden sind. Eine der Mühlen, die vollständig erhalten geblieben ist, kann heute noch besichtigt werden. Daher wird auch heute das Dorf noch als „7 – Mühlen – Dorf“ bezeichnet.

Die besondere Idylle entsteht durch den zweiteiligen Bachlauf und den daran angesiedelten alten und jungen Linden.

Da Räbke andererseits auch viele Angebote für junge Familien aufweist, wie einen großen Freizeitbereich mit Jugend – und Gästehaus, Sportplatz mit Jugendheim, Abenteuerspielplatz, einer modernen Kindertagesstätte mit Krippe und Kindergarten, sowie als große Besonderheit das samtgemeindeeigene Freibad mit Campingplatz, Gastronomie und dem Schuntersee, ist das Dorf als Wohnsitz sehr attraktiv. So sind in den vergangenen Jahren viele junge Familien zugezogen, die unser Dorf bereichern.

Die Idylle des Dorfes ist nicht nur für die Einwohnerinnen und Einwohnern anziehend. In den vergangen Jahrzehnten war Räbke Kulisse mehrerer TV-Filme. Neben „Neues aus Uhlenbusch“ und dem Krimi „Eskalation“ wurde 2008 der Sat 1-Film „Böseckendorf – die Nacht, in der ein Dorf verschwand“ in Räbke gedreht.

 

Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

All diese Schönheiten und Möglichkeiten, die unser Dorf bietet, werden dazu beigetragen haben, dass Räbke im Jahr 2019 im Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Bundesebene als „Silberdorf“ ausgezeichnet worden ist. Einen Anteil an diesem großen Erfolg hat auch unser stark ausgeprägter Dorfgemeinschaftssinn, der insbesondere durch Räbkes aktive Vereine und unserer Freiwilligen Feuerwehr gefördert wird..

Das gemeinschaftliche Leben in Räbke

Besonders die große Anzahl der Vereine prägt das vitale Räbker Gemeinschaftsleben und bietet einen reichhaltigen Strauß von Möglichkeiten für geselliges Beisammensein. Bedeutende Rollen spielen die Freiwillige Feuerwehr mit ihrer erfolgreichen Jugendarbeit, das Blasorchester, Chorgemeinschaft und Theatergruppe und natürlich die Kirchengemeinde, um nur einige zu nennen. Jugend- und Seniorenarbeit, Flüchtlingshilfe sowie die Ev. Frauenhilfe leisten soziales Engagement. Körperschaften wie die eigenständige Wasserleitungsgenossenschaft, Jagd- und Forstgenossenschaft runden das Bild ab.

Entstehungsgeschichte

Die Anfänge des Dorfes an seinem heutigen Platz gehen in die sächsisch-fränkische Zeit zwischen 530 und 900 n. Chr. zurück. In urkundlichen Erwähnungen wird Räbke 1153 als Ridepe, 1225 als Redepe, 1333 als Rideppe und 1399 als Redepke erwähnt. Der damalige Ortsname basiert auf dem Begriff rid-apa, was Rietwasser bedeutete. Das Riet steht dabei für Riede, womit ein kleiner Bach gemeint ist. Wahrscheinlich basiert die Benennung auf der Schunter, die den Ort passiert und rund 1 km nach ihrer Quelle noch ein kleines Gewässer ist, allerdings mit einem beträchtlichen Gefälle.

Räbke war im 18. und 19. Jahrhundert mit dem neu begründeten Gewerbezweig von Papiermühlen an der Schunter ein bedeutender Ort in der überregionalen Papierproduktion aus Lumpen. Das war auch durch der Nähe zur Universitätsstadt Helmstedt mit seinem erheblichen Papierbedarf für Bücher geschuldet.

Am Westrand des Dorfes erstreckt sich seit 1981 eine Naherholungsanlage mit geheiztem Freibad, großzügig gestalteter Liegewiese, Schuntersee, Campingplatz, Minigolfplatz und Ferienhaussiedlung. Räbke wurde Fremdenverkehrsort 1. Priorität, was sich vor 1989 besonders durch den Zuzug und Wochenendaufenthalten von Berlinern und anderen Städtern zeigte. Heute leben hier etwa 700 Bürger.

Die Räbker Leit-Linde