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Aktuelles

Durchbruch für die Sanierung des Bahnhofs Frellstedt (Verkehrsstation) erzielt

Nach intensiven Bemühungen der Samtgemeinde Nord-Elm und der Gemeinde Frellstedt seit Oktober 2023 ist nun ein wichtiger Erfolg für die Zukunft des Bahnhofs Frellstedt erzielt worden.

In den vergangenen Monaten wurde die Zukunft der Verkehrsstation in mehreren Gesprächen des Regionalverbandes Großraum Braunschweig intensiv mit der DB InfraGO erörtert. Ausgangspunkt war eine schwierige Situation: Seitens der DB konnte weder eine gesicherte Finanzierung für den Umbau des Bahnhofs dargestellt werden, noch war der erforderliche Maßnahmenumfang in der geplanten Korridorsanierung der Strecke Weddel–Magdeburg ausreichend berücksichtigt.

Der Regionalverband Großraum Braunschweig hat sich mit Unterstützung der Samtgemeinde, der Gemeinde Frellstedt und dem beteiligten Aufgabenträger in Sachsen-Anhalt nachdrücklich dafür eingesetzt, den Umbau der Verkehrsstation in die Korridorsanierung aufzunehmen. Gegenüber der DB wurde insbesondere die verkehrliche und betriebliche Notwendigkeit der Maßnahme herausgestellt – maßgeblich sind die Anforderungen des zukünftigen Fahrzeugeinsatzes, die Herstellung der Barrierefreiheit sowie die bestehenden betrieblichen Einschränkungen der heutigen Infrastruktur.

Mit der inzwischen erreichten Aufnahme des Umbaus in die Planungen der Korridorsanierung ist dieser wichtige Durchbruch gelungen. Damit besteht nun eine konkrete Perspektive für die umfassende Modernisierung und den barrierefreien Ausbau der Verkehrsstation.

Nach aktuellem Planungsstand der DB InfraGO soll der Bahnhof Frellstedt grundlegend neu geordnet werden. Vorgesehen sind eine Verschwenkung der Gleise sowie der Neubau eines Mittelbahnsteigs einschließlich einer Personenüberführung.

Die ursprünglich angedachte Lösung – eine Auflassung des Bahnübergangs mit Ersatz durch eine höhenungleiche Querung in Form einer Straßenunterführung, über die zugleich der barrierefreie Zugang zum neuen Mittelbahnsteig hergestellt werden sollte – wird derzeit nicht weiterverfolgt. Die DB hat diese Variante hinsichtlich Kosten und Umsetzungsaufwand bewertet. Aufgrund der höheren Investitionskosten, des umfangreicheren Planungs- und Genehmigungsaufwands, der zusätzlichen Eingriffe in die örtliche Infrastruktur sowie der Auswirkungen auf die Lage der Bushaltestelle und eines längeren Realisierungszeitraums wird diese Lösung derzeit nicht weiter vertieft.