
Wolsdorf liegt am Rande des Eitzes und ist mit 1149 Einwohnern der zweitgrößte und mit 13,17 km² der drittgrößte Ort innerhalb der Samtgemeinde Nord-Elm.
Die ursprüngliche Namensgebung ist der Bedeutung Walddorf abzuleiten. Eine ersturkundliche Erwähnung Wolsdorf (damals: Valldestorp) war im Jahr 1182.
Im Jahre 1863 beschreibt eine These, dass Wolsdorf schon im 13. Jahrhundert dem Geschlecht der „Edlen Herren von Warberg” (schon 1140 urkundlich mit „Hermann v. Wereberge” erwähnt) gehörte.
Am 18. April 1747 wurde Wolsdorf von einer furchtbaren Feuersbrunst heimgesucht, bei der fast das halbe Dorf abbrannte.

Bis zum Jahr 1821 zeigte Wolsdorf damals mit 280 Einwohnern noch einen ländlichen Charakter. Dies änderte sich mit dem Aufschluss des staatlich-herzoglichen Braunkohlen-Schachtes „Grube Prinz Wilhelm” (später Nord- und Südschacht genannt), was einen erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Wandel im Dorf nach sich zog. Wolsdorf entwickelte sich zu einer Industrie- und Bergarbeiter-Gemeinde, so dass um 1905 schon 1000 Bürger in Wolsdorf ihre Heimat fanden.
Wolsdorf bietet heute mit seinem Dorfgemeinschaftshaus, seinem Kindergarten, anderen gemeinnützigen Einrichtungen und heiterem Vereinsleben ein intaktes und von hohem Gemeinschaftsgefühl geprägtes Dorfleben
| Ein kleiner geschichtlicher Ausflug über Wolsdorf | ||
Landschaftlich liegt Wolsdorf am Rande des Eitzes und ist mit ca.1150 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Samtgemeinde Nord-Elm. | ||
Wolsdorf hat eine lange und interessante Entwicklungsgeschichte - von einer rein ländlichen Agragemeinde hin zu einer Industrie- und Bergarbeiter-gemeinde - hinter sich. | ||
| Wie alt ist Wolsdorf? | ||
| Ersturkundliche und abgesicherte Eintragungen stammen aus dem Jahr 1182 damals noch unter den Namen Valdestorp. | ||
| Auch die Existenz der Kirche findet schon z.T. ab Mitte des 12. Jahrhunderts erwähnung. | ||
| Wichtige Daten & Ereignisse aus Wolsdorf | ||
| 1250 | Hermann von Warberg übergibt seine Rechte der Wolsdorfer Kirche. | |
| Als erster Priester wird "Gedolfus sacerdos" erwähnt. | ||
| 1598 | Erster schriftlicher Hinweis auf Einrichtung einer Schule. | |
| 1642 | Pastor Albert Walstab macht erste Eintragungen im Kirchenbuch. | |
| 1709 | Turm der Kirche wird ausgebessert, nachdem er im 30jährigen Krieg zerstört wurde. | |
| 1722 | Unter Anweisung des damaligen Baudirektors "seiner Hochwohlgeborenen, des Geheimten Kammerrats, von Hoym aus Esbeck wurde die Kirche neu aufgebaut. | |
| 1747 | Am 18. April wird Wolsdorf von einer Feuerbrunst heimgesucht, es werden 9 Höfe zerstört und 3 Personen kommen ums Leben. | |
| 1754 | Braunschweiger Herzog hat eine Generallandesvermessung angeordnet, um sich ein Bild von den damaligen Verhältnissen in Wolsdorf zumachen. | |
| 1786 | wird als erster Gemeindebäcker Andreas Otto Sachtleben genannt. | |
| 1799 | wird als Gemeindebäcker Johann Andreas Koch erwähnt. | |
| 1807 | Wolsdorf wird Teil des neuen "Helmstedter Districts" | |
| 1821 | Wolsdorf hat ca. 280 Einwohner und einen rein ländlichen Charakter. | |
| 1830 | Wolsdorf hat ca. 300 Einwohner und der ländliche Charakter ver-schwindet langsam. Durch den Bergbau erlebt Wolsdorf einen wirt-schaftlichen und sozialen Wandel. | |
| 1836 | Wilhelm Ludwig Christian Lefeld wird in Wolsdorf geboren er erfand 1870 die erste Milchzentrifuge. | |
| 1844 | Schulgebäude an der Helmstedter Str. wird erbaut. | |
| 1862 | Christoph Bergmann bekommt die Genehmigung zum Bau einer Windmahlmühle (Bockwindmühle). Standort ist der Mühlenweg. | |
| 1875 | Gründung der Ortswehr Wolsdorf | |
| 1890 | Wolsdorf hat ca. 600 Einwohner | |
| 1903 | das neue Schulgebäude wird gebaut. | |
| die Gaststätte "Zum Gravensteiner" wird eröffnet. | ||
| 1905 | Das Elzhaus im Ortsteil Tekenberg wird als Pension und Ausflugsziel eröffnet. | |
| Wolsdorf hat ca. 1000 Einwohner | ||
| 1911 | Am 01. Okt. Wolsdorf bekommt im Elz einen eigenen Bahnhof. | |
| 1914 | katholische Kirche "St. Josef" wird eingeweiht. | |
| durch ein Großfeuer brennt das Sägewerk ab. | ||
| 1921 | Grube "Prinz Wilhelm" wird geschlossen. | |
| 1925 | Bergbau am "Südschacht" wird eingestellt. | |
| Typhusepidemie in Wolsdorf. | ||
| 1933 | Das Herzogpaar Ernst August u. Victoria Luise erweisen sich die Ehre | |
| 1937 | Ein Blitz schlägt im Kirchenturm ein | |
| 1945 | durch den Flüchtlingsstrom lebten zeitweilig über 1500 Personen in Wolsdorf. | |
| 1950 | Anbau der Schule heute das DGH (Dorf-Gemeinschafts-Haus). | |
| 1953 | Einweihung der Husemann-Siedlung. | |
| 1955 | Gründung des Männergesangsverein | |
| neue Friedhofshalle wird gebaut. | ||
| 1965 | Ausbau der Kanalisation. | |
| 1969 | Schule wird geschlossen. | |
| 1970 | Wolsdorf wird Mitgliedsgemeinde in der Samtgemeinde Nord-Elm. | |
| 1972 | 13. Nov. Feldscheune an der Bahnhofstrasse wird von einen Orkan zerstört. | |
| 1976 | Bahnhof wird geschlossen. | |
| 1980 | Nacht Club "Elzhaus" geht in Flammen auf. | |
| 1987 | eine weitere Glocke wird von der Kirchengemeinde angeschafft. | |
| 1992 | Einweihung der Tennisanlage. | |
| 1999 | Eintracht Braunschweig kommt mit Trainer Reinhold Fanz. | |
| 2007 | 825 Jahr Feier | |
| Die Liste wird noch fortgesetzt, sollte jeman noch wichtige Ereignisse wissen der wende sich bitte an die Gemeinde Wolsdorf. | ||