Räbke liegt mit seinen rund 700 Einwohnerinnen und Einwohnern am Nordrand des Höhenzuges Elm im Naturpark Elm – Lappwald. Seine besondere Idylle erhält das Dorf durch die am Elmesrand entspringende Schunter, die nördlich von Braunschweig in die Oker mündet.
Über 200 Linden- und Kastanienbäume geben Räbke im Braunschweiger Land einen unverwechselbaren Charakter, der die Generationen miteinander verbindet.
Das Dorfbild wird geprägt von zahlreichen Vierseithofanlagen, die fast alle im 19. Jahrhundert erbaut wurden, in dem die Einwohner hauptsächlich von der Landwirtschaft, kleinen Handwerksbetrieben und Geschäften lebten.
Am Westrand des Dorfes erstreckt sich eine Naherholungsanlage mit geheiztem Freibad, großzügig gestalteter Liegewiese, Schuntersee, Campingplatz, Minigolfplatz und Ferienhaussiedlung.
Räbke ist durch eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft geprägt, an erster Stelle durch das örtliche Vereinsleben. Es bietet eine sehr breite Palette unterschiedlicher Betätigungsfelder, im sportlichen, schießsportlichen, musikalischen, technischen, und heimatpflegerischen Bereich. Hinzu kommen auffällige Privatinitiativen, die sichtbare Spuren im Dorfbild hinterlassen haben. So wurde der Räbker Kinderspielplatz im Jahr 1994 von 75 Personen in Eigenarbeit als Erlebnisspielplatz errichtet.
Wie wichtig gemeinsame Projekte für die Dorfgemeinschaft sind, hat sich in den letzten Jahren durch die Organisation einer Vielzahl von Veranstaltungen gezeigt. Als jüngste Aktion sei hier „Musik auf den Höfen“ zu nennen, die 2008 mehr als 1.000 Besucher anlockte, um auf fünf Höfen verschiedenen Chören, Kapellen und Rock-Bands zu lauschen.
Mit Stolz können die Räbkerinnen und Räbker auf das Jugend- und Gästehaus verweisen, das aus Mitteln der EU, der Gemeinde und einem erheblichen Anteil aus Eigenleistungsgewerken erbaut wurde. Als Besonderheit stellt sich die eigene Frischwasserversorgung durch die Räbker Wasserleitungsgenossenschaft dar.
Gegenwärtig sind in Räbke ansässig eine moderne Fußpflegepraxis mit einem weit gefächerten Angebot, eine Homöopathin, zwei Kosmetikstudios, eine Anwaltskanzlei, eine bewährte Dorftischlerei, die eine Familientradition von über 100 Jahren fortsetzt, ein Holzsägewerk mit ähnlich langer Tradition, ein mittelständisches Metallbauunternehmen, eine gut gehende Dorfgaststätte, die Mittelpunkt vieler kultureller Veranstaltungen ist, und im Ferienpark ein Speiserestaurant. Am Rande des Elms wurde im Spätsommer 2010 Ausflugslokal wiedereröffnet und lädt nicht nur zu guter Bewirtung, sondern auch zu Spiele- und Themenabenden ein.
Räbke liegt landschaftlich außerordentlich reizvoll. Wander- und Radwege führen in die Buchenwälder des Elms, der 2,5 km vom Dorf entfernt die Helmstedter Mulde begrenzt. Die kleinen Wälder Schieren, Elz, Eitz und der größere Lappwald prägen mit eigenem Charakter ebenfalls die Landschaft in der unmittelbaren Umgebung Räbkes.
Verkehrstechnisch liegt Räbke in einem Dreieck der Oberzentren von Braunschweig, Wolfsburg und Magdeburg und gehört zur Samtgemeinde Nord-Elm im Landkreis Helmstedt.
Die Idylle des Dorfes ist nicht nur für die Einwohnerinnen und Einwohnern anziehend. In den vergangen Jahrzehnten war Räbke Kulisse mehrerer TV-Filme. Neben „Neues aus Uhlenbusch“ und dem Krimi „Eskalation“ wurde erst 2008 der Sat 1-Film „Böseckendorf – die Nacht, in der ein Dorf verschwand“ in Räbke gedreht.